Forschungsaufenthalt in Kenia stärkt Zusammenarbeit
BIOVARYA-Projekt setzt Austausch mit Forschungsaufenthalt in Kenia fort
Im August 2025 erreichte das BIOVARYA-Projekt einen wichtigen Meilenstein: Joshua Ngetuny absolvierte einen zehntägigen Forschungsaufenthalt in Kenia. Der Besuch knüpfte an den erfolgreichen einwöchigen Aufenthalt einer kenianischen Delegation aus Biogasunternehmen und Forschenden der Technical University of Kenya (TU-K) Anfang Juni 2025 an, die den Projektpartner, das Institut für neue Energiesysteme der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) sowie bayerische Biogasunternehmen wie Snowleopard, Agrikomp und BioIN GmbH besucht hatten.
Kooperationsartikel zu Biogassystemen
Während seines Aufenthalts traf Joshua Ngetuny Projektpartner an der TU-K, um einen gemeinsamen Fachartikel zu Biogassystemen in Kenia zu erarbeiten. Diese Publikation soll als wichtige Grundlage für zukünftige Forschungsarbeiten und Kooperationsprojekte zwischen der TU-K, der THI sowie kenianischen und deutschen Biogasunternehmen dienen.
Besuch bei Biogas International
Die Vertreter von TU-K und THI besuchten gemeinsam das Unternehmen Biogas International, einen BIOVARYA-Partner und Anbieter von Flexi-Biogasanlagen. Vor Ort konnten experimentelle Tests und Modellfarmen besichtigt werden, auf denen verschiedene Substrate und Einsatzmöglichkeiten von Biogas und Gärresten untersucht werden. Es wurden mehrere Ansatzpunkte für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Biogas International und dem Unternehmen identifiziert. Eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit zwischen der TU-K und dem Unternehmen, könnte die Partnerschaft formalisieren und die Kooperation nachhaltig stärken.
Gespräche mit Greenleaf Renewable Energy Ltd.
Darüber hinaus fanden Gespräche mit Greenleaf Renewable Energy Ltd. statt, einem weiteren BIOVARYA-Partner, der häusliche Biogasanlagen mit festem Dom installiert. Die Diskussionen konzentrierten sich darauf, die bestehende Kooperation in den Bereichen Forschung und Beratung weiter auszubauen und zu festigen.
Ausblick
Durch den vertieften Austausch und die gegenseitigen Besuche können nun beide Hochschulen sowie die beteiligten Unternehmen neue Kooperationsfelder erschließen, voneinander lernen und gemeinsame Chancen für Forschung, Technologieentwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit nutzen.





